Sonntag, 8. Dezember 2019

Spazierengehen

Wer einen Lagerkoller in Taizé bekommt, kann sich die ein oder andere Mittagspause damit vertreiben, ein wenig spazieren zu gehen. Nur wie soll man am besten laufen?

An diesem Ort findet man einen Plan mit eingezeineten Wanderrouten. Die kürzeste dauert 45-60 Minuten, die längere 60-75 Minuten, die längste 75-90 Minuten; alles sind Rundwege, die man von Taizé aus gut machen kann.

Wenn man sich mehr als zwei Stunden Zeit nimmt, ist eine längere Tour nach Bray. Dazu sollte man den Routenplaner zuhilfe nehmen. Dort angekommen, findet sich eine schöne kleine Kirche mit einem tollen Fenster (siehe Foto).

Wer nur mal 50 Meter weg von der Communauté wegmöchte und ein wenig Ruhe braucht, besucht einmal die Kirche in Taizé. Diese ist erst kürzlich renoviert und vereint den ursprünglichen romanischen Baustil mit ganz modernen Elementen. Vor der Kirche finden sich Gräber der verstorbenen Brüder von Taizé, unter anderem von Frére Roger.

Dienstag, 3. Dezember 2019

Großgruppenspiele!

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Auf den drei- oder viereckig gebauten Bänken lässt es sich nicht nur wunderbar sitzen und essen, sondern auch: Spielen! Wenn also in Taizé plötzlich eine Horde Menschen auf einer der Bänke steht, nicht wundern, sondern einfach Regeln erklären lassen und mitmachen!

Das gleiche gilt im Übrigen auch bei Gruppen, die im Kreis stehen und kriegerische Schreie loslassen oder singen: "This is the story of my pony...". Vielleicht hört ihr sogar auch: "catch Banana, catch catch Banana!" ;-).

Freitag, 8. November 2019

Samstag: Abschied nehmen und Emotionen wecken

Nacht der Lichter
So schnell geht eine Woche in Taizé vorrüber. Am Morgen finden noch letze Bibeleinführungen statt - der Nachmittagsblock ist schon weitestgehend frei. Am Abend gibt es ein letztes Mal NUDELN und diejenigen, die schon Samstagabend abreisen sammeln ihre Taschen schon in Zelt R.

Den Höhepunkt des Abends bildet das letzte Abendgebet der Woche. Jede*r Besucher*in bekommt am Eingang eine Kerze und diese werden im Laufe des Abendgebets (das etwas anders abläuft als sonst) entzündet. Damit wird jeden Samstagabend eine kleine Auferstehungsfeier gestaltet und bei einer so tollen Atmosphäre werden nochmal Emotionen wach und die ein oder andere Träne wird verdrückt...

Danach heißt es langsam, Abschied zu nehmen - entweder schon am Abend oder zumindest innerlich, damit man am Sonntag dann entspannt abreist ;-).

Sonntag, 3. November 2019

"Vorschläge für das Jahr..."

Screenshot der Taizé-Homepage
Am Beginn des Aufenthalts in Taizé bekommt jede*r Besucher*in ein Heft mit dem "Jahresbrief" aus Taizé (findet sich auch online). Darin beschäftigt sich Frére Alois mit einem Thema und gibt verschiedene "Vorschläge", d.h. Zugänge, wie man sich diesem nähern kann. Neben einem kleinen Text gibt es immer einige Impulsfragen, wie man sich selbst in seinem Alltag weiter mit der Thematik (2019 z.B. "Gastfreundschaft") auseinandersetzen möchte. Ich selbst lese die Vorschläge gerne vor dem Mittagsgebet, manche sind dabei ganz nett. Es gibt aber auch viele, die sie nicht lesen. Ob und wie man damit umgeht, ist ja auch ganz offen ;-) - es ist aber eine gute Möglichkeit zu schauen, wie Frére Alois denkt und an Themen herangeht.